Lesemonat Mai 2014

3.6.14


Gelesene Bücher: 15
Gelesene Seiten: 5.109


Buchhighlight des Monats:
Stephen King - Joyland


Mein Fazit:
Stephen King zeigt auch hier erneut, was für ein fabelhafter Erzähler er ist und welchen Wert er auf das noch kleinste Detail legt.



5 Sterne:


Kurzfazit zu Stephen King - Joyland:
Grundidee: Rückblick eines älteren Mannes auf Ereignisse des Sommers 1973, als er in einem Vergnügungspark jobbte und einen Mord aufklärte.
Charaktere: Hauptfigur Devin Jones, ein 21-jähriger Student, der in Joyland als Happy Helper jobbt und gerade von seiner ersten großen Liebe Wendy Keegan verlassen wurde.
Handlungsschauplatz: Heaven's Bay in North Carolina/USA im Jahre 1973.
Handlung: Kein typischer Stephen King, der vor Horror nur so trieft, sondern eine ruhige rückblickende Geschichte auf Devin Jones' Sommer 1973, vergleichbar mit Stand by Me. Stephen King zeigt auch hier erneut, was für ein fabelhafter Erzähler er ist und welchen Wert er auf das noch kleinste Detail legt.
Ende & Auflösung: Der Mörder wird in einem spektakulären Showdown gestellt und auch ein kleiner mystischer Touch fehlt nicht. Hat mir sehr gut gefallen!


4 Sterne:


Kurzfazit zu Siegfried Langer - Vater, Mutter, Tod:
- Fesselnder Plot (Wahnvorstellungen)
- zahlreiche Perspektiv- und Zeitsprünge, was nicht jedermanns Geschmack sein dürfte
- für Psychothriller-Vielleser eventuell etwas früh durchschaubar
Daher eine gute 4-Sterne-Bewertung, da der Plot mich von Anfang bis Ende fesseln konnte und die Perspektiv- und Zeitwechsel sehr zur Spannung beitragen.

Kurzfazit zu Valentina Berger - Der Augenschneider
- Mehr Krimi als Psychothriller
- viele Perspektivwechsel innerhalb der einzelnen Kapitel, was Geschmackssache sein dürfte
- Täter und Motiv sind relativ schnell bekannt
- flüssiger, angenehm zu lesender Schreibstil
Daher eine gute 4-Sterne-Bewertung, da der Fall des Augenschneiders und sein Motiv mich begeistern konnte, aber es ruhig etwas mehr Psychothriller als Krimi hätte sein dürfen.

Kurzfazit zu Lauren Oliver - Pandemonium:
- Kapitel werden in "Damals" und "Jetzt" abgewechselt, wobei man Lenas Entwicklung sehr gut miterleben kann
- deutlich mehr Spannung als noch in Teil 1
- der Cliffhanger am Ende war etwas vorhersehbar
Daher eine gute 4-Sterne-Bewertung, da Pandemonium deutlich mehr Spannung bietet als Delirium und sich Lena sehr zum Positiven weiterentwickelt hat. Ein Pluspunkt ist auch, dass mir hier der 2. Band mehr gefallen hat als der Auftakt, was bei Trilogien selten genug vorkommt.

Kurzfazit zu Lauren Oliver - Requiem:
- Kapitel werden abwechselnd aus Lenas und Hanas Sicht erzählt, wobei ich vor allem Hanas weiteren Weg interessant fand
- Hauptaugenmerk liegt auf dem Kampf der Rebellen gegen das herrschende System
- Leider kommt man hier auch nicht an einer Dreiecksbeziehung vorbei
- Ende wurde sehr offen gehalten, sodass der Leser sich selbst entscheiden kann, wie er es denn gerne hätte
Daher eine gute 4-Sterne-Bewertung, da die Trilogie für mich gut beendet wurde, auch wenn ich gerne auf das obligatorische Liebesdreieck verzichtet hätte. Vor allem Hanas Sicht der Dinge hat mir in Requiem sehr gut gefallen, da sie mir als Charakter einen Tick besser gefallen hat als Lena.

Kurzfazit zu Peter Huth - Berlin Requiem:
Grundidee: Zombie-Apokalypse durch Infizierung, in der auch politische Machen- und Seilschaften nicht zu kurz kommen.
Charaktere: unzählig viele Untote, Journalisten wie Robert Truhs, Sarah Samir und Ben Lieving, Politiker wie Olaf Sentheim und Hennig von Sterb.
Handlungsschauplatz: Berlin in der Gegenwart.
Handlung: Fängt etwas schleppend an, entwickelt sich aber recht schnell zu einem rasanten und sehr blutigen, brutalen Schlagabtausch zwischen Infizierten und Lebenden.
Ende & Auflösung: Passend zur Rahmenhandlung und nachvollziehbar.


3 Sterne:


Kurzfazit zu Ursula Poznanski - Saeculum:
- Ansprechender Plot (Mittelalter-Rollenspiele, Mittelaltermärkte)
- recht vorhersehbare Handlung, nicht überraschende Lösung
- oft langwierige Textpassagen
- Atmosphäre wurde gut eingefangen
Daher eine mittelmäßige 3-Sterne-Bewertung, da ich mir mehr Spannung erhofft hatte und der Roman sich leider an einigen Stellen zu sehr in die Länge zieht. Für mich kann Saeculum leider nicht mit Erebos mithalten.

Kurzfazit zu Lauren Oliver - Annabel:
- Kurzgeschichte begleitend zur Delirium-Reihe
- wird aus der Sicht von Lenas Mutter Annabel erzählt, über die man ein wenig mehr erfährt
- schnell zu lesen, da eingängiger Schreibstil
Daher eine mittelmäßige 3-Sterne-Bewertung, da ich die Reihe noch nicht kenne, mir aber dank dieser Kurzgeschichte schon einen kleinen Einblick in die Geschehnisse verschaffen konnte und mich nun auf Band 1, Delirium, freue.

Kurzfazit zu Lauren Oliver - Delirium:
- Interessante Grundidee (Liebe wird als Krankheit angesehen und muss "geheilt" werden)
- fehlende Charaktertiefe, allerdings mausert sich Lena zum Schluss von einem naiven Mädchen zu einer hinterfragenden jungen Frau
- ausschweifende, oft überflüssige Beschreibungen, woran die Spannung leidet
- vorhersehbare Ereignisse
Daher eine mittelmäßige 3-Sterne-Bewertung, da ich mir mehr Spannung erhofft hatte und der Roman oft ausschweifend erzählt wird. Trotzdem gefällt mir die Grundidee immer noch, weshalb ich die Reihe weiterlesen werde.

Kurzfazit zu Lauren Oliver - Hana:
- Kurzgeschichte begleitend zur Delirium-Trilogie aus der Sicht von Hana, Lenas bester Freundin
- Wissen um die Geschehnisse aus Band 1 sind notwendig
- nette Ergänzung für Fans der Reihe
Daher eine mittelmäßige 3-Sterne-Bewertung, da diese Kurzgeschichte nicht unbedingt Neues bietet, aber Hanas Sicht der Dinge auch wiederum interessant sind.

Kurzfazit zu Lauren Oliver - Raven:
- Kurzgeschichte begleitend zur Delirium-Trilogie aus der Sicht von Raven
- Wissen um die Geschehnisse aus Band 1 und 2 sind notwendig
- man erfährt mehr über Ravens bisherigen Werdegang und ihre Motivation
- nette Ergänzung für Fans der Reihe
Daher eine mittelmäßige 3-Sterne-Bewertung, da diese Kurzgeschichte Einblicke in das Gefühlsleben und den bisherigen Lebensweg von Raven bietet und ihre Motivation, für den Widerstand zu kämpfen, näherbringt.

Kurzfazit zu Peter Sultani - Weil du böse bist:
Grundidee: Spannende Grundidee, die aber leider nicht ausgeschöpft wurde
Charaktere: Protagonist ist der 45-jährige Kommissar Robert Craan, der sich einem Serienmörder gegenüber sieht, der ihn aus der Reserve locken will.
Handlungsschauplatz: München in der Gegenwart.
Handlung: Die Handlung hätte Potential, wenn sich nicht dauernde Wiederholungen häufen würden, ebenso hätte die Handlung straffer gestaltet werden können. Die Motivation und Vergangenheit des Täters wurde zu kurz behandelt, als dass sie interessant sein könnte und für einen ausgewachsenen Thriller fehlen hier definitiv die gänsehauterzeugenden Momente.
Ende & Auflösung: Das Ende mündet in einen Showdown, der rasch abgehandelt wurde und ich hätte mir definitiv mehr Hintergrundinformationen über den Täter gewünscht!

Kurzfazit zu Caro King - Sieben Magier:
Grundidee: Die Grundidee ist nichts Neues: Toby, der 4-jährige Bruder der 11-jährigen Ninevah Redstone, genannt Nin, wird von einem Kinderschreck in eine Parallelwelt entführt. Nin macht sich auf, ihn zu suchen, gerät an Freunde, die ihr helfen und natürlich auch in gefährliche Situationen.
Charaktere: Protagonistin Nin ist ein typischer Charakter in Jugendbüchern: Auf der einen Seite sehr mutig, aber auf der anderen Seite in manchen Situationen sehr weinerlich. Hier waren auf jeden Fall die Nebenfiguren sehr viel interessanter und origineller, z.B. der Kinderschreck Skerritsch, der ihren Bruder entführt, und berlinert!
Handlungsschauplatz: Großbritannien in der Gegenwart (auch „der Widdern“ genannt) und die Parallelwelt Drift, die früher unter dem Namen Zelidon bekannt war.
Handlung: Die Handlung ist für die anzusprechende Alterszielgruppe gerecht gestaltet, allerdings wird man zu abrupt in die Parallelwelt Drift eingeführt ohne großartige vorherige Einführung dieser. Daher fiel mir der Einstieg etwas schwer.
Ende & Auflösung: Das Ende kann man als in sich abgeschlossen sehen, wenn dieses auch ein wenig zu schnell abgehandelt wird. Daher werde ich auf die Fortsetzung „Der letzte Magier“ verzichten. Ein schönes Jugendfantasy-Buch für zwischendurch ist es aber auf jeden Fall.


2 Sterne:


Kurzfazit zu Sophie Hannah - Nimmermehr:
- Vielversprechender Beginn
- Für einen Thriller viel zu langatmig
- Nicht wirklich nachvollziehbar handelnde und denkende Protagonisten
- Zu aufgebauschte Schilderungen, ermüdende Sequenzen
Daher eine enttäuschende 2-Sterne-Bewertung, da bereits der Klappentext nicht hält, was er verspricht und ich mit keinem der zahlreichen Charaktere warm werden konnte.

Kurzfazit zu Holly Black - Weißer Fluch:
Grundidee: Jugendfantasy-Trilogieauftakt über sogenannte Fluchmagier, die mittels Berührung andere Personen manipulieren oder sogar töten können.
Charaktere: Hauptfigur ist der 17-jährige Cassel Sharpe, der als einziger seiner Familie keine Magie in sich trägt und vor Jahren seine Freundin Lila umgebracht hat. Er leidet unter Albträumen, in denen immer wieder eine weiße Katze vorkommt und schon bald stößt er auf ein dunkles Geheimnis, das auch seine Familie betrifft.
Handlungsschauplatz: New Jersey/USA in der Gegenwart.
Handlung: Interessante Idee, die mich aber trotzdem leider gar nicht mitreißen konnte. Mir war die Handlung einfach zu langweilig und auch die verschiedenen Figuren konnten mich nicht für sich begeistern. Daher werde ich diese Trilogie nicht weiterverfolgen.
Ende & Auflösung: Das Ende kann für sich selbst stehen, es entsteht kein Cliffhanger, was mich sehr gefreut hat und ich somit guten Gewissens diese Reihe vorzeitig beenden kann.

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