Stephen King & Joe Hill - Im hohen Gras

22.8.13

Titel: Im hohen Gras
Originaltitel: In the Tall Grass
Autoren: Stephen King & Joe Hill
Übersetzung: Hannes Riffel
Genre: Thriller
Verlag: Heyne (12.08.2013)
ASIN: B00ECWKYMQ (eBook)
Preis: 1,99 € (Stand: 22.08.2013)
Papierformat: ---
Bezugsquelle: Kauf
Bonus: ---

Kurzbeschreibung:
Die unzertrennlichen Geschwister Becky und Cal machen einen Landausflug nach Kansas, wo die Prärie bis zum Horizont reicht. In dem mannshohen Gras hat sich ein kleiner Junge verlaufen und ruft um Hilfe. Es scheint, dass die Rettungsaktion von Becky und Cal zu einem Horrortrip wird... *Quelle*

Zu den Autoren:
Stephen King, 1947 in Portland, Maine, geboren, ist einer der erfolgreichsten amerikanischen Schriftsteller. Schon als Student veröffentlichte er Kurzgeschichten, sein erster Romanerfolg, Carrie, erlaubte ihm, sich nur noch dem Schreiben zu widmen. Seitdem hat er weltweit 400 Millionen Bücher in mehr als 40 Sprachen verkauft. Im November 2003 erhielt er den Sonderpreis der National Book Foundation für sein Lebenswerk.

Joe Hill wurde 1972 in Neuengland geboren. Für seine Kurzgeschichten, die in zahlreichen Zeitschriften und Anthologien erschienen, wurde er mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Ray Bradbury Fellowship, dem Bram Stoker Award und dem renommierten World Fantasy Award. Er lebt mit seiner Frau und seinen drei Kindern in New Hampshire. Seine Bücher erscheinen im Heyne Verlag, zuletzt der Roman Teufelszeug.

Meinung:
Lesegrund:
Vor einigen Jahren war ich großer Stephen King-Fan und möchte mich nun langsam wieder dem Altmeister des Grauens annähern. Daher kam mir diese neu erschienene Kurzgeschichte, die er zusammen mit seinem Sohn Joe Hill verfasst hat, gerade recht.

Handlungsort(e):
Kansas/USA

Erwähnenswerte Personen:
Becky & Cal DeMuth: 19-jähriges Geschwisterpaar, das sich auf der Reise durch Kansas befindet, bis sie plötzlich Hilfeschreie eines kleinen Jungen vernehmen.

Weitere Charaktere sind der Junge Tobin, seine Eltern und eine Hippie-Familie.

Meinung:
Im hohen Gras ist eine Kurzgeschichte des Altmeisters Stephen King, die er zusammen mit seinem Sohn Joe Hill, ebenfalls Schriftsteller, verfasst hat. Sie umfasst knapp 70 Seiten (incl. zweier Leseproben zu Stephen Kings neuem Roman Doctor Sleep und Joe Hills neuem Werk Christmasland) und ist nur als eBook und Hörbuch erschienen.

Mit dieser Geschichte bekommt die Bedeutung von hohem Gras ein ganz neues, grauenhaftes Ausmaß, das man sich kaum auszumalen vermag. In altbewährter King-Manier werden zuerst die Charaktere von Becky und Cal eingeführt, die sich auf dem Weg zu Tante und Onkel befinden, bei denen die schwangere Becky ihr Kind zur Welt bringen will. Cal begleitet sie, denn beide sind von Kindesbeinen an unzertrennlich wie Zwillinge, die sie fast auch sind, denn zwischen ihrer Geburt liegen nur wenige Stunden.

Sobald sie an der Route 73 in Kansas anhalten, nachdem sie die Hilfeschreie eines Kindes vernommen haben, nimmt das Grauen seinen Lauf, was sich nach und nach aufbaut und in einem gänsehauterzeugenden Finale endet. Dieses ist zwar relativ vorhersehbar, doch was vor allem Becky bis zum Ende hin erleiden muss, ist es nicht und ließ mir doch ein wenig den Atem stocken.

Ich kann diese Kurzgeschichte weiterempfehlen, doch nur an Leser, die mit Schock- und Ekelmomenten keine Probleme haben. Mich konnten beide Autoren begeistern, und ich werde mich sicherlich im Herbst/Winter wieder einmal näher mit Stephen Kings neueren Werken wie z.B. Die Arena, Der Anschlag und Joyland befassen.

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