Wendy Mass - Das Leben ist kurz, iss den Nachtisch zuerst

9.4.13

Titel: Das Leben ist kurz, iss den Nachtisch zuerst
Originaltitel: Jeremy Fink and the Meaning of Life
Autorin: Wendy Mass
Übersetzung: Barbara Küper
Genre: Jugendbuch (ab 12 Jahren)
Verlag: cbj (20.11.2009)
ASIN: B004OVEXZ4 (eBook)
Preis: 6,99 € (Stand: 09.04.2013)
Papierformat: Taschenbuch
Bezugsquelle: skoobe
Bonus: Leseprobe

Kurzbeschreibung:
Jeremy Fink steht vor einem unglaublichen Rätsel: Eine verschlossene Holzkiste, die den Sinn des Lebens verspricht – das ist alles, was sein verstorbener Vater ihm zu seinem 13. Geburtstag hinterlassen hat. Doch die Schlüssel dazu sind spurlos verschwunden! Neugierig machen sich Jeremy und seine beste Freundin Lizzy auf die Suche danach – und geraten in eine abenteuerliche Odyssee quer durch New York, voll skurriler Ereignisse, köstlicher Süßigkeiten, abgegriffener Spielkarten und wundersamer Begegnungen. Doch was sie am Ende ihrer Reise finden, übertrifft alles, was sie jemals zu hoffen gewagt hätten.

Zur Autorin:
Wendy Mass, geboren 1967, wuchs in Livingstone, New Jersey auf. Schon als Kind liebte sie Bücher, was sie – nach einigen Schreibkursen – zur Schriftstellerin machte. Heute lebt die mehrfach ausgezeichnete Jugendbuchautorin in New Jersey mit ihrem Mann, ihren Zwillingen und ihrer Katze.

Meine Meinung kurz & knapp:
Mit Das Leben ist kurz, iss den Nachtisch zuerst hat Wendy Mass ein nicht nur lustiges, sondern auch recht tiefgehendes Jugendbuch ersonnen, das nachdenklich macht. Aber auch die Spannung kommt nicht zu kurz, denn man fiebert mit Jeremy und Lizzy mit, ob sie wohl in der Lage sein werden, alle 4 Schlüssel, die nötig sind, um die Kassette, die Jeremy von seinem Vater hinterlassen bekommen hat, zu finden.

Bei ihrer Suche stoßen sie auf einige herrlich skurrile Personen und Vorkommnisse, die dem Roman den nötigen Pfiff verleihen. Aber auch Tiefsinnigkeit wird nicht ausgeklammert, denn es dreht sich doch alles immer wieder um den Sinn bzw. das Ziel des Lebens. Natürlich werden auch die Schlüssel gefunden und was sich am Ende in der Kassette befindet, mag zwar nichts Besonderes sein, doch hat es für Jeremy einen ganz besonderen Wert, was vor allem die Symbolik angeht und auch dem Leser zu Herzen zu gehen vermag.

Wendy Mass konnte mich mit ihrem Jugendroman begeistern, auch wenn die Schlüsselsuche sich hier und da etwas langatmig gestaltet und auch ab und zu ins Hintertreffen gerät. Da hätte eventuell ein bisschen mehr Spannung nicht geschadet. Ansonsten kann der Roman mit Emotionalität punkten und einer Freundschaft zwischen Junge und Mädchen, die nicht nur originell dargestellt wird, sondern auch sehr authentisch und bewegend.

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