Arno Strobel - Der Sarg

23.1.13

Titel: Der Sarg
Autor: Arno Strobel
Genre: Thriller
Verlag: Fischer (17.01.2013)
ASIN: B008GXNSUM (eBook)
Preis: 9,99 € (Stand: 23.01.2013)
Papierformat: Taschenbuch
Bezugsquelle: Kauf
Bonus: Leseprobe, Buchtrailer

Kurzbeschreibung:
Köln wird durch eine Reihe fürchterlicher Verbrechen erschüttert. Jemand entführt mehrere Frauen und begräbt sie bei lebendigem Leib. Der Täter spielt der Polizei Hinweise zu, doch wenn ein Grab gefunden wird, ist die Frau darin bereits tot. Erstickt. Zur gleichen Zeit hat Eva, eine erfolgreiche Geschäftsfrau Mitte 30, einen immer wiederkehrenden Traum. Sie wacht in einem Sarg auf. Gefangen, hilflos, panisch. Sie weiß nicht, wie sie in den Sarg hineingekommen ist, und später nicht mehr, wie sie ihn wieder verlassen hat. Doch irgendwann ist es vorbei, sie ist frei, liegt in ihrem Bett. Und bemerkt die Blutergüsse und Kratzspuren an Händen, Armen und Beinen...

Zum Autor:
Arno Strobel, 1962 in Saarlouis geboren, studierte Informationstechnologie und arbeitet heute bei einer großen deutschen Bank in Luxemburg. Mit dem Schreiben begann er im Alter von fast vierzig Jahren. Arno Strobel lebt mit seiner Familie in der Nähe von Trier.

Meine Meinung kurz & knapp:
Das 2. Buch, das ich von Arno Strobel gelesen habe, konnte mich genauso begeistern wie schon bereits Der Trakt, und ich bin froh, Das Wesen und Das Skript noch zum Lesen bereitliegen zu haben.

Arno Strobel versteht es in seinem neuesten Werk wiederum gekonnt, den Leser von Beginn an zu fesseln. Die Geschichte um Eva Rossbach fängt voller Fragezeichen im Kopf an und endet mit einem so unfassbaren Ende, dass man mit der Protagonistin einfach nur Mitleid empfinden kann ob ihrer fürchterlichen Erlebnisse.

Auch die wechselnden Perspektiven, aus denen Arno Strobel berichtet, hatten es mir angetan. Der Leser erhält somit tiefen Einblick in die Erlebnisse von Eva, den Ermittlern Menkhoff und Reithöfer, einer geheimnisvollen Britta und dem Täter selbst.

Der Schreibstil ist erneut äußerst angenehm zu lesen, die Kapitel kurz und knackig gehalten, so dass man nur so durch die Seiten fliegt. Zur Mitte des Buches hin dachte ich bereits die Lösung sprich den Täter gefunden zu haben, doch konnte mich Arno Strobel eines weitaus Besseren belehren, was mich sehr gefreut hat.

ich kann diesen Psychothriller nur wärmstens empfehlen, denn Arno Strobel versteht es meisterhaft, seine Werke ohne großartig blutige oder brutale Szenen auszuschmücken, vielmehr legt er Wert auf die Bilder, die dank seines detaillierten Schreibstils im Kopf des Lesers entstehen, was eine angenehme Abwechslung von allzu blutigen Thrillern, die ich zwar auch gerne lese, darstellt.

Ich kann Arno Strobels neues Werk Der Sarg uneingeschränkt empfehlen und freue mich bereits auf die von mir noch nicht gelesenen Bücher von ihm.

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