Rezension: Jana Oliver - Die Dämonenfängerin. Seelenraub

15.11.12

Titel: Die Dämonenfängerin. Seelenraub
Originaltitel: Forbidden
Autorin: Jana Oliver
Übersetzung: Maria Poets
Reihe: The Demon Trappers #2
Genre: Jugendbuch (ab 14 Jahren)
Verlag: Fischer FJB (26.09.2012)
ISBN: 978-3-8414-2111-1
Gebunden, 528 Seiten
Preis: 16,99 €
eBook: Kindle Edition für 9,99 €
Bezugsquelle: Fischer FJB
Bonus: Leseprobe, Website zur Reihe
andere Titel dieser Reihe: Aller Anfang ist Hölle

Kurzbeschreibung:
Riley Blackthorne, Dämonenfängerin in Ausbildung, steht ihr Job sonst wo. Nach dem Überfall der Dämonen auf ein Zunfttreffen sind viele ihrer Kollegen tot oder verletzt – ihr Freund Simon liegt schwer verletzt im Krankenhaus. Ihr Vater ist von einem mächtigen Totenbeschwörer wiederbelebt und entführt worden. Als ob das nicht reichte, machen ihr noch zwei Männer das Leben schwer: Ori, ein heißer selbständiger Dämonenfänger, und Denver Beck, ein Freund der Familie, der sie ständig bevormundet. Riley ist fast so weit, Atlanta freiwillig zu verlassen. Aber als mehr und mehr Dämonen in der Stadt auftauchen, schickt der Vatikan schließlich eine eigene Truppe von Jägern, und plötzlich ist der Teufel los. Nur Riley weiß, dass sie der Grund dafür sein könnte. Ein besonders starker Dämon verfolgt sie, und sie wird ihm nicht ewig entkommen...

Zur Autorin:
Jana Oliver, geboren und aufgewachsen in Iowa, ist eine preisgekrönte Autorin. Sie ist am glücklichsten, wenn sie haarsträubende Legenden recherchiert, auf alten Friedhöfen umherwandert und neue Geschichten erträumt. Sie glaubt wirklich, dass sie den besten Job der Welt hat. Im Fischer Taschenbuch lieferbar: Aller Anfang ist Hölle, der erste Band ihrer Serie Riley Blackthorne - Die Dämonenfängerin. Jana Oliver lebt wie ihre Heldin in Atlanta, Georgia.

Rezension:
Seit dem Angriff der Dämonen auf die Dämonenfänger ist in Rileys Leben nichts mehr so wie zuvor: Sie sucht verzweifelt ihren Vater, der nach seinem Tod reanimiert wurde, wer mit gefälschtem Weihwasser, das der Grund für das Eindringen der Dämonen im Tabernakel war, handelt und dann ist da noch Simon, ihr Freund, der sich zusehends von ihr abwendet.

Wäre das alles nicht schon genug, hat Riley auch noch alle Hände voll mit Ori zu tun, einem Engel, der sie beschützen und noch mehr von ihr will. Wird Riley ihm widerstehen können? Und wird sie letztendlich den Schuldigen finden, der ihren Vater reanimiert hat?

Seelenraub ist der zweite Band in der Reihe rund um die 17-jährige Riley Blackthorne, ihres Zeichens Dämonenfängerin in Ausbildung. Leider konnte mich Riley dieses Mal nicht ganz so begeistern wie in ihrem ersten Abenteuer.

Zwar bleibt sie weiterhin ein starker Charakter, der sich so gut wie alleine durchs Leben schlägt, bereits herbe Verluste in ihrem jungen Leben einstecken musste, doch lässt sie sich in diesem Teil auch zu einer ungeahnten Naivität herab, was den Charakter des Ori angeht.

Mehr möchte ich dazu jetzt nicht verraten, sonst wäre zuviel vornweg genommen. Die Handlung setzt direkt am Ende des ersten Teils an. Positiv fand ich den kurzen Rückblick zu Beginn, so dass man sein Gedächtnis über die Vorfälle im ersten Band nochmals auffrischen konnte. Liebgewonnene und auch neue Charaktere halten Einzug und auch die Spannung und ein wenig Romantik kommen wiederum nicht zu kurz.

Ich erhoffe mir jedoch, dass sich Riley im 3. Band der Reihe, der mit dem Titel Höllenflüstern für März 2013 angekündigt wird und von dem man bereits am Ende des Buches die ersten beiden Kapitel lesen kann, wieder eines besseren besinnt und nicht mehr ganz so blauäugig durchs Leben geht wie in Seelenraub, denn als Protagonistin kann sie bedeutend mehr.

Seelenraub ist somit ein recht annehmbarer zweiter Teil, der wiederum durch jede Menge Action und auch Wortwitz punkten kann, Riley selbst hat hoffentlich am Ende einiges dazugelernt und wird aus ihren Fehlern klug.

Fazit: Seelenraub ist ein durchaus spannender zweiter Teil der Reihe um Riley Blackthorne, der einige Fragen beantwortet, aber auch neue aufwirft. Riley selbst war mir in mancher Situation aber etwas zu naiv und gutgläubig, was sich hoffentlich im nächsten Band wieder ändern wird.

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