Rezension: Sandra Todorovic - Wächter der Unterwelt. Schlüssel der Ewigkeit

27.9.11

Titel: Wächter der Unterwelt. Schlüssel der Ewigkeit
Autorin: Sandra Todorovic
Genre: Fantasy
Verlag: Asaro (15.07.2011)
ISBN: 978-3-941930-55-1
Broschiert, 327 Seiten
Preis: 18,90 €
Bezugsquelle: Sandra Todorovic
Leseprobe

Als Sara Davis die Tür zum Musikzimmer an ihrer Schule öffnet und Dante Craven begegnet, ahnt sie nicht, dass sich ihr scheinbar normales Leben verändern wird. Seltsame Ereignisse offenbaren, dass er kein gewöhnlicher Mensch ist. Dante ist ein Unsterblicher. Seine Heimat, Atlantis, mussten er und seine Familie verlassen, denn nach einem Krieg zwischen den Dämonen der Unterwelt und den Wächtern schickte der König sein Volk durch ein Portal zu den Menschen. Seit 200 Jahren suchen sie nach dem Schlüssel, um nach Hause zurückkehren zu können. Trotz Verbot, sich mit einer Sterblichen einzulassen, verliebt Dante sich in Sara und bricht dadurch die Regeln des Rats. Als Sara herausfindet, dass Dante heilende Kräfte besitzt, ist nichts mehr so wie es war. Sie gerät mitten in den Kampf zwischen Wächter und Dämonen und ihr wird bewusst, dass sie sich in größter Gefahr befindet.
Zur Autorin:
Sandra Todorovic wurde 1986 geboren. Die Jungautorin lebt und arbeitet in Zürich, Schweiz. "Wächter der Unterwelt" ist ihr erstes Buch.

Rezension:
Zur Handlung selbst möchte ich nicht mehr verraten, denn der Klappentext ist bereits sehr ausführlich ausgefallen. Neu ist die Grundhandlung nicht: Sara Davis, ein 17-jähriges Mädchen, verliebt sich in den mysteriösen Dante, der neu an ihrer Schule ist und zudem ein Geheimnis verbirgt. Recht schnell findet sie heraus, dass Dante kein "normaler"Junge ist, er scheint gewisse magische Kräfte in sich zu bergen, und sie erliegt seinem Charme schon bei ihrer ersten Begegnung.

Während Sara bis über beide Ohren in Dante verliebt ist, möchte er seine gleichen Gefühle für sie nicht zulassen, doch gelingt ihm das nicht wirklich. Die Liebesgeschichte zwischen den beiden entwickelt sich langsam aber stetig und ihr wird sehr viel Raum gegeben. Das leidet etwas unter der Spannung der Handlung, die sich erst gegen Mitte des Buches abzeichnet, sich dann aber bis zum Ende hin konsequent aufbaut und mit einem regelrechten Showdown, der einige Überraschungen bereithalten kann, endet.

Die Charaktere sind allesamt sympathisch, aber nicht unbedingt originell. Einige Fragen bleiben am Ende offen und ich bin gespannt, ob Sandra Todorovic einen zweiten Band rund um Sara und Dante schreiben wird, denn für mich war die Geschichte um die beiden nicht unbedingt zu Ende erzählt und es besteht noch einiges an Potenzial. Es wäre schade, wenn dies nicht ausgeschöpft werden würde.

"Wächter der Unterwelt" konnte mich gut unterhalten, auch wenn mir die Liebesgeschichte von Sara und Dante etwas zu ausführlich war und mir dadurch die Spannung rund um das Fantasyelement des Romans etwas zu kurz kam. Trotzdem ist es ein Debütroman einer jungen vielversprechenden Autorin, die ich definitiv im Auge behalten werde.

Zur Gestaltung des Buchs: Das Cover ist in einem dunklen grünlich-türkisen Ton gehalten. Als Eyecatcher dient ein Medaillon, das im Inneren blau schimmert und das im Buch auch eine Rolle spielt.

Fazit: Mit "Wächter der Unterwelt" hat die Autorin zwar das Rad nicht neu erfunden, doch birgt die bedingungslose Liebe zwischen Sara und Dante, gepaart mit ansprechenden Fantasyelementen, noch jede Menge Potenzial für weitere Bände, die Sandra Todorovic hoffentlich folgen lassen wird.

1 Kommentare

  1. Huhu,

    ein Buch, das bisher gänzlich an mir vorbeigangen ist. Also schlecht hört es sich ja nicht an, auch wenn du nicht 100 % begeistert bist (ich habe deine 3 Sterne bei Amazon gesehen). Das mit der Liebesgeschichte scheint typisch Jugendbuch zu sein, mal sehen, ob es mich stören bzw. für mich die Spannung rauben würde, weil intessant klingt es ja. Landet gleich mal auf meiner Wunschliste ... für später. :)

    LG Reni

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