Rezension: Jennifer Schreiner - Venusblut

20.5.11

Titel: Venusblut
Autorin: Jennifer Schreiner
Reihe: Vampirblut # 3
Genre: Erotische Fantasy
Verlag: Elysion (Februar 2011)
ISBN: 978-3-942602-07-5
Broschiert, 224 Seiten
Preis: 12,90 €
Leseprobe
andere Titel dieser Reihe: Zwillingsblut, Honigblut

Nachdem die Unsterblichkeit der Vampire erloschen ist, liegt es an Joel, der letzten Intrige des mächtigen Magnus auf die Spur zu kommen. Doch ausgerechnet Judith, die menschliche Tochter dieses unberechenbaren Vampirs, erweist sich als ausgesprochen störrisch. Während der "Herr der Schatten" versucht, Judith das letzte Geheimnis ihres Vaters zu entlocken, kommen die Vampirkönigin und ihr treuster Freund Hasdrubal dem wahren Geheimnis der Unsterblichkeit auf die Spur.
Aber die gefundenen Bruchstücke der Vergangenheit verändern die Geschichte der gesamten Vampirgesellschaft und der Preis für die neuerliche Unsterblichkeit der Vampire ist unerträglich hoch.
Zur Autorin:
Jennifer Schreiner wurde 1976 geboren und lebt mit ihrem Mann und ihrem Sohn im Ruhrgebiet. Seit 2002 ist sie Magister der Philologie. Bislang sind über 50 fantastische, erotische und gruselige Kurzgeschichten von ihr in verschiedenen Anthologien und Zeitschriften veröffentlicht und teilweise prämiert (u.a. 3x im Literaturwettbewerb der Bayreuther Festspielnachrichten) worden. Mit dem ursprünglich im Plaisir d'Amour Verlag erschienenen "Zwillingsblut" stand sie ein Jahr lang in den Top 100 der Amazon-Fantasy-Charts. Ansonsten hat Schreiner zwei Anthologien herausgegeben und ist Mitglied des VS und bei den Deutschen Liebesroman Autoren (DeLiA).

Rezension:
Im 3. Band der "Vampirblut"-Reihe rücken Joel und Judith in den Mittelpunkt der Geschichte. Joel hat die nicht leichte Aufgabe, herauszufinden, wie die Vampire ihre Unsterblichkeit zurückerlangen können. Bei seiner Suche trifft er auf Judith, die Tochter des mächtigen Vampirs Magnus, von der er erhofft, den Aufenthaltsort von Magnus herauszufinden, der seinerzeit das Artefakt, das die Vampire benötigen, entwendet hat und seitdem verschwunden ist.

Doch Judith ist alles andere als kooperativ und schon bald muss Joel feststellen, dass er mehr für sie zu empfinden beginnt. Auch Maeve, die Vampirkönigin, versucht, eine Lösung für das Unsterblichkeitsproblem zu finden. Unterstützung findet sie in Hasdrubal, der eigentlich gegen sie arbeitet und sie muss erkennen, dass sie sich ihrer Vergangenheit stellen muss, um an des Rätsels Lösung zu gelangen...

Nachdem in den ersten beiden Bänden die Paare Edward/Sofia und Xylos/Melanie im Vordergrund standen, trifft der Leser nun auf das anfangs ungleiche Paar Joel und Judith. Judith gibt sich zu Beginn sehr störrisch und dickköpfig, Joel indes braucht sehr lange, um einzusehen, dass ihm mehr an ihr liegt als er anfangs gedacht hätte. Maeve war mir auch in diesem Roman wieder recht sympathisch und meine Lieblingsfigur, denn ihre Geschichte ist mit sehr viel Leid verbunden und der Leser fiebert automatisch mit ihr auf der Suche nach ihrer Vergangenheit mit.

"Venusblut" wird erneut aus der Sicht der dritten Person in Vergangenheitsform erzählt. Gut gefallen haben mir die beiden Handlungsstränge um Joel/Judith und Maeve/Hasdrubal, die sich abwechseln und somit eine gewisse Spannung erzeugen. Der Schreibstil von Jennifer Schreiner bleibt sich treu und es bleiben am Ende keine Fragen unbeantwortet. Auch die erotischen Szenen wurden wieder an passenden Stellen in die Handlung miteingebracht. Dies alles macht aus "Venusblut" ein stimmiges und gekonntes Ende der "Vampirblut"-Reihe.

Zur Gestaltung des Buchs: Das Cover der etwas hochformatigeren Broschur ist hauptsächlich in Schwarz gehalten. Zu sehen ist eine Vampirin mit geöffnetem Mund, in dem man die Fangzähne sieht. Aus ihrem Mundwinkel läuft ein Blutrinnsal. Bild und Buchtitel sind in Spotlackoptik hervorgehoben. Den Buchrücken ziert der abschließende Bildausschnitt, der bei Reihenkomplettierung ein ganzes Bild ergibt.

Fazit: "Venusblut" ist ein würdiges Ende der "Vampirblut"-Reihe, das nichts von dem Charme der beiden Vorgängerbände verloren hat. Fans des erotischen Vampirromans kann ich diese Trilogie nur ans Herz legen.

2 Kommentare

  1. Ich habe die Rezension nur leicht überflogen, da ich nicht wollte, dass ich etwas erfahre, von dem ich nicht weiß. ;)
    Aber freut mich sehr, dass es dir gefallen hat. Ich werde die beiden Bücher (Teil 2 und 3) auch bald lesen!! :D

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  2. Liebe Anne, dann wünsche ich dir jetzt schon ganz viel Spaß mit den beiden Folgebänden :)

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