Rezension: Jennifer Schreiner - Honigblut

30.4.11

Titel: Honigblut
Autorin: Jennifer Schreiner
Reihe: Vampirblut # 2
Genre: Erotische Fantasy
Verlag: Elysion (Februar 2011)
ISBN: 978-3-942602-06-8
Broschiert, 224 Seiten
Preis: 12,90 €
Leseprobe
andere Titel dieser Reihe: Zwillingsblut

Nach dem Tod der Hexe Morna wird eine schreckliche Prophezeiung Realität und bedroht die Unsterblichkeit aller Vampire. Von der Königin ausgesandt, um der Vorhersehung Einhalt zu gebieten, gerät der Vampircallboy Xylos nicht nur ins Visier der um den Thron kämpfenden Rebellen, sondern wird zum Spielball eines ebenso intriganten wie mächtigen Vampirs, der Xylos eine Frau zuspielt, der er nicht widerstehen kann. In einem Anflug aus Mitgefühl erschafft der skrupellose Xylos mit ihr eine Vampirin, die schon bald die Grundfeste seiner Existenz erschüttert. Doch ausgerechnet ihre Erschaffung stellt eine unkalkulierbare Gefahr für die Vampirgesellschaft dar.
Zur Autorin:
Jennifer Schreiner wurde 1976 geboren und lebt mit ihrem Mann und ihrem Sohn im Ruhrgebiet. Seit 2002 ist sie Magister der Philologie. Bislang sind über 50 fantastische, erotische und gruselige Kurzgeschichten von ihr in verschiedenen Anthologien und Zeitschriften veröffentlicht und teilweise prämiert (u.a. 3x im Literaturwettbewerb der Bayreuther Festspielnachrichten) worden. Mit dem ursprünglich im Plaisir d'Amour Verlag erschienenen "Zwillingsblut" stand sie ein Jahr lang in den Top 100 der Amazon-Fantasy-Charts. Ansonsten hat Schreiner zwei Anthologien herausgegeben und ist Mitglied des VS und bei den Deutschen Liebesroman Autoren (DeLiA).

Rezension:
Waren im ersten Band "Zwillingsblut" die Protagonisten noch Sofia und Edward, wird in "Honigblut" nun Xylos, der Vampircallboy, zur Hauptfigur. Die Vampirkönigin Maeve schickt ihn auf die Suche nach Magnus, um den Verbleib um das verschwundene Elixier des Lebens herauszufinden. Denn Maeve will nach dem Tod ihrer Schwester, der Hexe Morna, die Vampirgesellschaft völlig neu ordnen und verbietet alsbald die magischen Halsketten, in denen die Vampire menschliche Geliebte einschließen und sie sich wie Lustsklavinnen halten konnten.

Dies erzeugt bei den Vampiren einen starken Protest, denn weibliche Vampire zu erschaffen ist nach wie vor verboten. Unterdessen wird Xylos, der sich auf der Suche nach Magnus befindet, mit einer Frau konfrontiert, die den gestandenen Vampircallboy nicht kalt lässt und seine bisherige Lebensweise auf den Kopf zu stellen scheint...

Xylos, die Hauptfigur und seines Zeichens Vampircallboy, kennt man bereits aus "Zwillingsblut", in dem er als sehr berechnender und arroganter Vampir aufgetreten ist. Doch hinter diesem Charakter verbirgt sich ein doch recht sensibles Wesen, das sich nach aufrichtiger Liebe und Zuwendung einer einzigen Frau sehnt.

Auch weitere Bekannte aus "Zwillingsblut" haben ihren Auftritt: Sofia und Edward, die nun ein eingespieltes Liebespaar, das perfekt zueinander passt, sind. Maeve, die Vampirkönigin, die wieder zu sich selbst gefunden hat und der immer noch mysteriös wirkende Joel.

"Honigblut" wird aus der Sicht der dritten Person in Vergangenheitsform erzählt. Der Schreibstil ist wiederum angenehm flüssig und leicht zu lesen. Die häufigen erotischen Szenen werden wie im Vorgänger "Zwillingsblut" gekonnt mit der restlichen Handlung verwebt, ohne gestelzt zu wirken. Das Ende wird etwas offen gehalten, so dass man sich als Leser schon auf den nächsten Teil freut. In "Venusblut" wird das Augenmerk dann diesmal auf den mysteriösen Joel gerichtet.

Zur Gestaltung des Buchs: Das Cover der etwas hochformatigeren Broschur ist hauptsächlich in Schwarz gehalten. Zu sehen ist ein Bildausschnitt einer Vampirin mit geöffnetem Mund, in dem man die Fangzähne sieht. Aus ihrem Mundwinkel läuft ein Blutrinnsal. Bild und Buchtitel sind in Spotlackoptik hervorgehoben. Den Buchrücken ziert der nächste Bildausschnitt, der bei Reihenkomplettierung ein ganzes Bild ergeben wird.

Fazit: "Honigblut" setzt nahtlos an der Handlung von "Zwillingsblut" an und wird Freunde des erotischen Vampirromans wiederum verführen.

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