Rezension: Cayla Kluver - Alera: Geliebter Feind

17.8.10

Titel: Alera: Geliebter Feind
Originaltitel: Legacy
Reihe: The Legacy Series #1
Autorin: Cayla Kluver
Genre: Fantasy
Verlag: Piper (August 2010)
ISBN:
9783492702164
Gebunden, 560 Seiten
Preis: 19,95 €
Leseprobe

(vielen Dank für die Bereitstellung an den Piper-Verlag)

Kurzbeschreibung:
Das Letzte, was Alera tun würde, ist, den arroganten und jähzornigen Steldor zu heiraten. Doch als Thronfolgerin des Königreichs muss sie sich der Wahl ihres Vaters beugen. Das Land blickt derweil dunklen Zeiten entgegen. Die lange währende Feindschaft mit dem Nachbarreich droht in einen Krieg zu münden. Und als eines Tages der junge Narian aus dem Feindesland an Aleras Hof auftaucht, ändert sich alles - ist Narian ein Spion, ein Attentäter oder gar ein Freund?
Alera erfährt mehr über das Volk, das sie für ihren erbitterten Gegner hielt. Sie erkennt, dass sie sich unweigerlich in Narian verliebt hat - und dass ihre Liebe nicht nur ihr Leben, sondern das Schicksal des ganzen Königreichs aufs Spiel setzt...

Zur Autorin:
Cayla Kluver ist siebzehn Jahre alt und lebt mit ihrer Familie in Wisconsin/USA, einer Gegend, in der nur die Starken überleben. Ihr Debüt "Geliebter Feind" ist der Auftakt zu der romantischen Fantasy-Saga um Alera und wurde gleich nach Erscheinen mit Preisen und Auszeichnungen überhäuft.

Wieder einmal kam es mir vor, als würde ich ihn überhaupt nicht kennen. Das Einzige, was ich jetzt mit Gewissheit wusste, war, dass es auf der Welt mehr Dinge zu fürchten gab, als ich mir bislang hatte vorstellen können. (Seite 320)

Rezension:
Nach Beenden von "Alera" muss ich mich leider fragen, warum dieses Buch in die Kategorie Fantasy zugeordnet wird. Außer den Personen- und Ortsnamen erschließt sich mir diese Entscheidung nicht, da sich der Roman von den Beschreibungen und der Handlung eher als Historischer Roman einstufen lässt.

Etwas gestört haben mich die manchmal sehr detaillierten Ausführungen von Cayla Kluver, die bei mir den Lesefluss gelegentlich stocken ließen. Da aber die Autorin noch sehr jung ist, sie war 14 Jahre alt, als sie den Roman schrieb und ist mittlerweile 17, kann man ihr das natürlich nachsehen. Denn trotz dieser ausführlichen Beschreibungen hat sie für ihr Alter schon eine sehr gehörige Portion Sprachgewalt.

Zur Geschichte selbst ist zu sagen, dass sie logisch aufgebaut ist und man sich gut in die Sorgen, Nöte und Sehnsüchte von Alera hineinversetzen kann. Da es sich um den Auftaktband einer Trilogie handelt, ist das Ende relativ offen gehalten und ich freue mich, trotz der kleinen Mankos, auf die Fortsetzung, um zu erfahren, wie es mit Alera, Narian, Steldor und den Königreichen Hytanica und Cokyri weitergehen wird.

Zur Gestaltung des Buchs: Das Cover zeigt ein junges Mädchen mit strahlend blauen Augen, bei dem es sich um Alera zu handeln scheint. An den Rändern sind Rankenornamente in Spotlackoptik eingearbeitet, inclusive einem Lesebändchen.

Fazit: Definitiv kein richtiger Fantasyroman, aber "Alera" hält dafür eine schöne und traurige Liebesgeschichte mit interessanten Charakteren bereit.

Wertung: 3 von 5 Punkten

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4 Kommentare

  1. Meine Rezi kommt morgen, aber ich war nicht so gnädig wie die meisten anderen ;) Ich habe das Buch abgebrochen ...

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  2. Hallo ihr beiden ;) Ja, Alera scheint die Gemüter zu spalten! Ich bin jedenfalls sehr auf eure Rezensionen gespannt :)

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  3. Ohje ob ich mir das Buch dann überhaupt wünschen soll, aber das ist ja Geschmackssache, trotzdem wieder eine schöne Rezi,

    Grüße misa

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