Rezension: Rhiannon Lassiter - Böses Blut

20.6.10

Titel: Böses Blut
Originaltitel: Bad Blood
Autorin: Rhiannon Lassiter
Genre: Jugendbuch
Verlag: Fischer Schatzinsel (Mai 2010)
ISBN:
9783596808038
Broschiert, 392 Seiten
Preis: 8,95 €

Autorenwebsite
(vielen Dank für die Bereitstellung an den Fischer-Verlag)

Kurzbeschreibung:
Eine verborgene Tür führt in ein geheimes Spielzimmer. Dort liegt ein Stapel alter Kinderbücher, aus denen die Namen einzelner Charaktere herausgestrichen sind. Vor vielen Jahren haben sich hier drei Mädchen ein düsteres Spiel ausgedacht. Was sie spielten, wurde real, doch dann geriet das Spiel außer Kontrolle. Die Mädchen verließen den Ort ihrer Kindheit und versuchten, das Spiel zu vergessen.
Doch die aus der Phantasie befreiten Kreaturen blieben am Leben. Tief im Wald warten sie noch immer auf längst fällige Opfergaben, und sie rasen vor Wut. John, Katherine, Catriona und Roland sind die Einzigen, die das Spiel beenden können, und treten das gefährliche Erbe der Mädchen an. Doch sie werden zu hilflosen Spielfiguren ...

Zur Autorin:
Rhiannon Lassiter kam 1977 in London zur Welt und studierte in Oxford, wo sie noch heute lebt. Sie ist die älteste Tochter der Jugendbuchautorin Mary Hoffman. Ihren ersten Roman "2367 - Experiment Hex" veröffentlichte sie im Alter von neunzehn Jahren. Am liebsten liest und schreibt sie Fantasy und Science Fiction, arbeitet aber auch als Journalistin und Webdesignerin. Ihre Bücher wurden in über zehn Sprachen übersetzt.

Der Junge namens Fox, der einen Pelzmantel trug und sie aus listigen grünen Augen beobachtete, während er durch den Wald schlich - wenn Namen irgendeine Macht hatten, welche Macht hatte ihm seiner verliehen? (Seite 184)

Rezension:
Zuallererst angesprochen hatte mich das Buch bezüglich seines tollen Covers und der recht geheimnisvollen Beschreibung. In "Böses Blut" dreht sich alles um die Patchworkfamilie Wilde-Brown. Harriet Wilde bringt 2 Kinder mit in die Ehe, Catriona und Roley. Peter Brown bringt die Kinder Katherine und John mit in die Beziehung.

Die beiden Mädchen haben ständig Streit miteinander, vor allem deswegen, weil beide mit Cat bzw. Kat angesprochen werden und keine der zwei ihre Namensabkürzung aufgeben will und somit einige Mißverständnisse entstehen.

Schon auf den ersten Seiten wird dem Leser klar, dass Namen eine sehr große Rolle spielen werden. Und als die Familie sich aufmacht, einen Urlaub im Haus der verstorbenen Mutter von Katherine und John zu verbringen, geht es mit Ärger und Spannung erst richtig los.

"Böses Blut" ist ein gelungener Mix aus Jugendbuch, Fantasy und Mystery mit Gruselelementen, aber auch die Problematik des Erwachsenwerdens spielt eine sehr große Rolle.

Da es sich um ein Jugendbuch handelt, bleibt die Spannung etwas gedämpft. Doch das tut dem Lesefluss durchaus keinen Abbruch, ich habe mich gut unterhalten gefühlt.

Zur Gestaltung des Buchs: Das Cover ist in dunkelrot passend zum Buchtitel gehalten, es wird ein düsteres Haus dargestellt, wir sehen unter anderem eine Schere und mehrere Buchseiten mit geheimnisvollen Symbolen, die alle eine Rolle spielen. Die Dornenranken auf dem Cover wiederholen sich auch auf jeder Seite des Buches.

Fazit: Ein empfehlenswertes Buch für Jugendliche ab 12, die sich gerne ein wenig gruseln und über das Problem des Erwachsenwerdens lesen möchten.

Wertung: 3 von 5 Punkten

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2 Kommentare

  1. Hi,

    danke für die tolle Rezension.
    Das hört sich interessant aber auch etwas gruselig an?

    LG Ela

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  2. Ein bißchen gruselig ist es, aber es hält sich in Maßen. Ist ja ein Jugendbuch :)

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