Freitag, 29. Juli 2016

Neu bei iKiosk: Der Spiegel Geschichte 04/2016

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Seit einiger Zeit bin ich begeisterte Nutzerin von iKiosk, einer App für Tageszeitungen und Zeitschriften. Hier möchte ich einige Magazine vorstellen, die ich monatlich sehr gerne lese. Heute die neue Der Spiegel Geschichte 04/2016 mit dem Thema Die 60er Jahre (erschienen im Juli 2016).

In dieser Ausgabe zu finden:

S. 06: Revolte und Alltag
Die Sechzigerjahre in Bildern

S. 14: "Wir hatten Lust auf Revolution!"
SPIEGEL-Gespräch mit dem ehemaligen Studentenführer Daniel Cohn-Bendit

S. 20: Yeah, Yeah, Yeah!
Die Beatles - bis heute die wichtigste Popband

S. 26: Essay: Die Anarchie eines einzigen Akkords
Über die Macht der Popmusik

S. 28: Open Air
Die Legende von Woodstock

S. 30: Drei Minuten für die Ewigkeit
Wichtige Popsongs

S. 34: "Wunder der Liebe"
Die sexuelle Befreiung

S. 36: Sexueller Treibsatz
Die Antibabypille

S. 38: "High sein, frei sein"
Der Irrtum mit den Drogen

S. 40: "Young, sexy, glamorous"
Minirock und Jesuslatschen - von der Subkultur zum Mainstream

S. 44: Der Film in der Revolte
Das Kino erfindet sich neu

S. 47: Florida im Wohnzimmer
Der Boom des Fernsehens

S. 48: Plakativ
Pop-Art erobert die Kunst

S. 50: "Es lebe die Weltrevolution!"
Die Studentenbewegung erschüttert die Bundesrepublik

S. 60: Die Vordenker
Von Theodor W. Adorno bis Wilhelm Reich

S. 63: Die SPIEGEL-Affäre
Angriff auf die Demokratie

S. 64: Der Mann, der die Nazis jagte
Fritz Bauer initiiert die Auschwitz-Prozesse

S. 67: Salut am Ufer
Staatsakt für den verstorbenen Bundeskanzler Konrad Adenauer

S. 68: Auf eine Pizza mit Mao
Linksradikale Gruppen gewinnen bürgerliche Anhänger

S. 70: "Natürlich kann geschossen werden"
Ulrike Meinhof über den bewaffneten Kampf

S. 72: "Nacktschau im Jugendclub"
Wie die Rebellion die schwäbische Provinz erreicht

S. 74: Der Klempner als Agent
Die ersten Bomben militanter Aktivisten stammen von einem V-Mann

S. 76: Feminismus und Spaß
Linke Studentinnen proben die Emanzipation

S. 79: Die letzte Ohrfeige
Aufwachsen in den Sechzigern - eine Erinnerung

S. 80: "Wir glauben an das Kind"
Antiautoritäre Erziehung und Kinderläden

S. 82: Aktion "sauberer Staat"
Die DDR geht mit Polizei und Zensur gegen Künstler vor

S. 86: "Ich bin ein Berliner!"
John F. Kennedy im geteilten Berlin

S. 88: Der lange Weg ins Kanzleramt
Willy Brandt als Vater einer neuen Sozialdemokratie

S. 92: Vietnamkrieg

S. 94: Kubakrise

S. 96: Bürgerrechtsbewegung in den USA

S. 98: Kulturrevolution in China

S. 100: Alexander Solschenizyn

S. 101: Che Guevara

S. 102: Prager Frühling

S. 104: Sechstagekrieg

S. 106: Von Astronauten und Computern
Die Mondlandung fasziniert die ganze Welt und treibt die Technik voran

S. 114: 18 Tage Leben
Die erste Transplantation eines menschlichen Herzens

S. 116: Wirtschaftsleistung in Deutschland
Mehr Fernseher, mehr Autos

S. 118: Briefe voller Sehnsucht
Einsamkeit und Heimweh der Gastarbeiter

S. 122: Der Traum vom billigen Strom
Das erste deutsche Atomkraftwerk

S. 124: "Willkommen im Morgen!"
So sehen Futurologen die Zukunft

S. 129: Verrückte Visionen
Wassermenschen und Städte unter Kuppeln

S. 132: "Da hatte sich viel aufgestaut"
SPIEGEL-Gespräch mit der Historikerin Christina von Hodenberg

Wenn ihr neugierig auf die Zeitschriften-App iKiosk geworden seid, gibt es weitere Informationen mit einem ausführlichen Katalog aller Titel hier: *KLICK*

Mittwoch, 20. Juli 2016

Michael Katz Krefeld - Vermisst

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Titel: Vermisst
Originaltitel: Savnet
Autor: Michael Katz Krefeld
Reihe: Thomas Ravnsholdt #2
Genre: Thriller
Übersetzung: Knut Krüger
Verlag: Goldmann (18.07.2016)
ISBN: 978-3-641-16652-6 (eBook, 480 Seiten)
ASIN: B0196J723S (Kindle Edition)
Preis: 8,99 €
Papierformat: Taschenbuch für 9,99 €
Bezugsquelle: Bloggerportal
Bonus: Leseprobe
Nachdem der dänische Finanzmanager Mogens Slotsholm Gelder veruntreut hat, flüchtet er von Kopenhagen nach Berlin. Doch dort verliert sich seine Spur: Niemand weiß mehr, wo Mogens steckt. Seine Schwester kontaktiert in ihrer Verzweiflung den Ermittler Ravn, der noch immer unter dem tragischen Tod seiner Freundin leidet. Um sich abzulenken, stürzt er sich in die Suche nach Mogens. Dabei erfährt er, dass kürzlich weitere Männer in Berlin verschwunden sind – sie fielen einem Serienmörder zum Opfer, der offenbar von einer düsteren Faszination für Wasser getrieben wird. Droht Mogens das gleiche schreckliche Schicksal? Um das herauszufinden, muss Ravn tief in der Vergangenheit Berlins graben... *Quelle*
Zum Autor:
Michael Katz Krefeld, 1966 geboren, wohnt in Kopenhagen und Berlin. Er arbeitet als Creative Producer bei einer TV-Gesellschaft. Daneben schreibt er Drehbücher für namhafte dänische Fernsehserien. Sein erster Roman Die Anatomie des Todes wurde in Dänemark als Bestes Krimidebüt ausgezeichnet.

Meinung:
Vermisst ist der 2. Band der Thomas Ravnsholdt-Reihe, daher besteht beim Weiterlesen Spoilergefahr!

Kopenhagen 2014: Der Angestellte Mogens Slotsholm setzt einen ungeheuerlichen Plan in die Wirklichkeit um: Er veruntreut eine halbe Million Kronen in seiner Firma und macht sich auf die Reise nach Berlin, um dort jemand Unbekanntes zu treffen, doch seitdem wird er vermisst. Seine Schwester, die Architektin Louise, will ihn unbedingt wiederfinden und versucht, den ehemaligen Kommissar Thomas Ravnsholdt, genannt Ravn, für den Fall zu gewinnen, der immer noch nicht die Ermordung von Eva überwunden hat, zumal er herausfindet, dass sie wohl kurz vor ihrem Tod ein Verhältnis hatte.

Berlin 1989: Der Stasioffizier Erhardt Hausser ist gefürchtet. Er foltert Inhaftierte in der Haftanstalt Hohenschönhausen kaltblütig bis zu ihrem Tod, der dann als Lungenentzündung deklariert wird. Hausser wird auf die Familie Schumann aufmerksam, die aus Christoph, der bei der Staatsbank arbeitet, Lena, einem ehemaligen Model und der Tochter Renate, einer verheißungsvollen Turnerin, besteht. Diese will anscheinend aus der DDR flüchten, und Hausser setzt alles daran, dies zu verhindern.

Ich war sehr auf den 2. Fall von Thomas Ravnsholdt gespannt, da mir bereits der erste Teil Totenbleich gut gefallen hatte. Auch dieser Teil konnte mich wiederum gut unterhalten.

Ravn hat zwar den Tod von Eva immer noch nicht so ganz überwunden, doch hat er sich zumindest dazu entschlossen, die gemeinsame Wohnung zu verkaufen und sich auf seinem Boot Bianca mit seiner englischen Bulldogge Møffe nun richtig häuslich eingerichtet. Allerdings wirft ihn eines Tages ein gefundenes Handy aus der Bahn, das Eva gehörte. Auf diesem finden sich recht eindeutige SMS, die vermuten lassen, dass Eva ein Verhältnis hatte. Trotzdem hält sich Ravn auf dem richtigen Weg, er hat sich deutlich zum 1. Teil ins Positive weiterentwickelt.

Zwar ist der Fall um den verschwundenen Mogens Slotsholm recht spannend, doch hat mir der 2. Handlungsstrang, der im Berlin kurz vor dem Mauerfall spielt, deutlich besser gefallen. Mit Oberst Erhardt Hausser hat Michael Katz Krefeld einen wirklichen Bösewicht erschaffen, der vor nichts und niemandem zurückschreckt. Authentischer könnte man meiner Meinung nach einen völlig vom System überzeugten Stasioffizier nicht darstellen.

Wie die beiden Handlungsstränge um Mogens Slotsholm und Erhardt Hausser letztendlich zusammenhängen, wird zwar doch ein wenig früh klar, doch die sich abwechselnden Zeitebenen können durchaus Spannung erzeugen und diese auch bis zum Ende hin halten.

Wie bereits auch Totenbleich konnte mich auch Vermisst durchaus von sich überzeugen, was aber vorrangig der Geschichte um Hausser geschuldet ist. Auf jeden Fall eine Thrillerreihe, die ich gerne weiterverfolgen würde!

Fazit:
Auch mit dem 2. Teil Vermisst hat Michael Katz Krefeld einen gelungenen Thriller verfasst, der sich dank der zwei Zeitebenen abwechslungsreich gestaltet. Vor allem die Handlung um den Stasioffizier Hausser konnte mich begeistern, die sehr spannend geschildert wurde, auch wenn die Zusammenhänge zum aktuellen Fall recht schnell erkennbar waren.

Wertung: ★★★★☆

Reihenfolge:
1. Totenbleich (REZENSION)
2. Vermisst

Sonntag, 17. Juli 2016

Neu bei iKiosk: P.M. History 08/2016

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Seit einiger Zeit bin ich begeisterte Nutzerin von iKiosk, einer App für Tageszeitungen und Zeitschriften. Hier möchte ich einige Magazine vorstellen, die ich monatlich sehr gerne lese. Heute die neue P.M. History 08/2016 (erschienen im Juli 2016).

In dieser Ausgabe zu finden:

S. 06: Arena
Magisch: Omaha Beach - Mode der Tang-Dynastie - Dürre in Europa - Der wahre Kern: Rungholt - Hannibals Weg über die Alpen

S. 14: Wo ist der Peking-Mensch?
Wissenschafts-Krimi um verschwundene Fossilien

S. 22: Meisterwerk: Der Wunderkammerschrank
3-D-Malerei im 17. Jahrhundert von Domenico Remps

Titelthema: Legendäres Hollywood
S. 26: Das erste Glitzern
Noch sind sie weit entfernt von der Unsterblichkeit: die größten Stars der Traumfabrik in ihren Anfängen

S. 40: Der Sternenmacher
Erst Laufbursche, dann einer der mächtigsten Studiobosse: Der schwäbische Carl Laemmle erfindet das Star-System

S. 46: Zauberei? Method Acting!
Er kennt das Geheimnis der Schauspielkunst: Lee Strasberg ist Amerikas berühmtester Schauspiellehrer. Und der Umstrittenste

S. 54: Absturz einer Diva
Das tragische Leben der Hedy Lamarr: Als die einst schönste Frau der Welt altert, stürzt sie ins Bodenlose

S. 60: Die größte Schlacht von allen
Das Filmstudio Metro-Goldwyn-Mayer steht vor dem Ruin. Nur ein Mammut-Erfolg kann es retten. Über das Wagnis "Ben Hur"

S. 72: "Ein ganzer Kerl"
Briefwechsel in der SPD: Helmut Schmidt und Willy Brandt

S. 74: Der Poet der Wikinger
Snorri, Islands Dichter, lebt so abenteuerlich wie die Saga-Helden

S. 82: Zeitmaschine: Marco Polo
Der Händler und Weltreisende besucht Südchina

S. 84: 100 Jahre Wellenreiten
Brecher, Gischt und bunte Bretter: eine Fotogeschichte des Surfens

Wenn ihr neugierig auf die Zeitschriften-App iKiosk geworden seid, gibt es weitere Informationen mit einem ausführlichen Katalog aller Titel hier: *KLICK*